Zoo Wien

 


Der Tiergarten Schönbrunn ist der älteste Zoo der Welt, das Jahr der Gründung war 1752. Er ist im Schlossgarten des bekannten Schlosses Schönbrunn im Westen von Wien und einfach vom Stadtzentrum mit der U-Bahn erreichbar. Neben Schloss mit Schlosspark und Tiergarten findet man noch einige andere Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung wie das Palmenhaus, das Wüstenhaus und einen Irrgarten. Alle diese Attraktionen kann man im Rahmen eines Tagesausflugs kombinieren.

Eintrittspreise 2018 Zoo Wien

Leider ist das Erlebnis Zoo auch in Österreich inzwischen nicht mehr preiswert. Erwachsene zahlen im Jahr 2018 18,50 Euro Eintritt. Kinder bis einschließlich 18 Jahre, Rentner und Behinderte zahlen 9 Euro. Für Kinder unter 6 Jahre muss man keinen Eintritt entrichten. Oft muss man an der Kasse lange anstehen.

Es ergibt Sinn vorher Eintrittskarten im Internet zu kaufen. Solche Vorverkaufs-Tickets gibt es auf der seriösen und bekannten Webseite Getyourguide.de. Die Eintrittskarten kosten hier ebenso viel wie an der Zookasse (18,50 für ein Zooticket bzw. 9 Euro für Kinder ab 6 Jahre).

Wer den Vienna Pass hat, braucht keinen Eintritt zu bezahlen. Die relativen hohen Eintrittspreise ifür viele Attraktionen und die vielen interessanten Sehenswürdigkeiten in Wien, machen den Vienna Pass für sehr viele Touristen lohenswert.  >>> Mehr zum Vienna Pass auf dieser Webseite

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Mit dem Vienna Pass kann man fast alle Sehenswürdigkeiten in Wien ohne Eintritt zu bezahlen besuchen. Zudem kann man Touristenbusse (Hop on / Hop off) kostenfrei nutzen. Wir empfehlen den Kauf des tollen Viena Pass in Ruhe im Internet vor der Wien-Reise. Bei folgendem Anbieter kann man bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren.

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Highlights Wiener Tierpark

Den vielen Besuchern und Kindern im Zoo gefallen besonders die großen Tiere. Die Elefanten haben ein großes Gelände, welches man auch gut von oben, von einem Hügel aus, beobachten kann. Für die Giraffen wird gerade (Stand 2017) eine neue, große Anlage gebaut (Altuell 2018: Inzwischen ist der tolle Giraffenpark fertig). Die Nilpferde sieht man in ihrem Gebäude aus unmittelbarer Nähe im Wasser schwimmen. Die Zebras der Unterart Burchell-Zebras aus dem südlichen Afrika sind in einem ungewöhnlichen Muster gestreift. Ein Publikumsmagnet sind im Tierpark Wien, wie in vielen Zoos, die großen Raubkatzen wie der seltene Sibirische Tiger, der Afrikanische Löwe, der Eisbär, der Jaguar aus Amerika, der Gepard und der Leopard (extrem seltener Amurleoparden aus Russland und China).

Andere große Tiere im Wiener Zoo sind zum Beispiel riesige Wasserbüffel aus Asien, Rentiere und Nashörner (Panzernashörner aus Indien). Auch kleinere Tierarten sind nicht weniger interessant. Gut gefallen haben uns zum Beispiel die Erdmännchen, die man aus kurzen Abstand beobachten kann. Toll und modern ist Pinguin-Anlage mit drei Arten (Felsenpinguin, Königspinguin und Humboldt-Pinguin).  Für viele Zoogäste sind die Affen im Affenhaus,wie die Orang-Utans, ein Highlight. Nicht nur Kindern gefallen auch die einheimischen Nutztiere wie Esel, Ponys, Schafe und Ziegen. Im hinteren Teil des Zoos gibt es einen großen Bauernhof aus Tirol (Tirolerhof) und einen Baumkronenpfad.

Die bekannten Panda-Bären in Schönbrunn

Berühmt ist der Zoo Wien unter anderem für seine Panda-Bären, die seit 2003 im Tierpark Schönbrunn leben. Das Paar brachte 2007 erstmals in Europa ein jungen Großen Panda zur Welt. Danach gab es noch einige Male Nachwuchs, insgesamt waren es 5 Jungtiere, zuletzt Zwillinge. Leider ist der Vater Long Hui 2016 an Krebs gestorben, die Mutter Yang Yang zieht die beiden kleinen Zwillinge nun alleine auf. Im Haus der Pandas, oder bei gutem Wetter in der Freianlage, herrscht immer dichtes Gedränge. Man muss einige Zeit mitbringen, will man die Pandas gut sehen. Große Pandas sind so selten, dass sie auch nur in wenigen Tierparks leben. Derzeit sind die Pandas die einzigen mit deutschsprachigen Raum. Es gibt außerdem große Pandabären in Madrid, Edinburgh (Schottland) und in je einem Zoo in Belgien und Frankreich.

Schutz und Aufzucht seltener Tiere

Ein weitere große Leistung des Zoos in Schönbrunn ist die Rettung der Batagur-Schildkröte aus Indien und Bangladesch vor dem Aussterben. Vor etwa 10 Jahren gab es noch etwa 20 Exemplare der seltensten Schildkrötenart der Welt. Dank eines Nachzucht-Programms in Schönbrunn sind es nun wieder weit mehr als 100 Tiere dieser Art.

Ebenso ist die Zucht des Waldrapps eine große Tat des Tiergartens in Wien. Dieser große, auffällige Vogel war einst in ganz Europa weit verbreitet. Später wegen des gut schmeckenden Fleisches fast komplett ausgerottet. Heute wird vor allem in Österreich und Deutschland versucht den Waldrapp (eine Ibis-Art) wieder anzusiedeln.

Gastronomie im Wiener Zoo

Es gibt alles, vom einfachen Imbiss-Stand bis zum Restaurant. Die Preise sind zwar etwas höher als in der Stadt, aber noch im Rahmen. Sehr gut gefallen hat uns die Stube im Bauernhof Tirolerhof mit kleinen traditionellen Speisen und Getränken aus dem ländlichen Österreich. Im Tirolerhaus nebenan ist ein großes Restaurant, in dem man zum Beispiel Hauptspeisen wie Schnitzel mit Kartoffeln, Käsespätzle, oder Gulasch mit Knödel (alle um die 10 Euro, Stand Jahr 2017) bestellen kann. Als Nachspeisen gibt es unter dem die berühmte Sachertorte oder leckere Topfen-Nougat-Knödel (Topfen = Quark).

Wer sparen muss oder will, kann Getränke und eventuell auch etwas zu Essen mitbringen. Auf keinen Fall darf man die Tiere im Zoo füttern.

Geschichte Zoo Schönbrunn

Der Wiener Zoo war nach der Gründung 1752 zuerst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Dies änderte sich um 1800. Damals gab es schon Elefanten, Löwen und Bären im Tierpark Wien. Neue Tiere, wie die erste Giraffe, waren damals eine Sensation in Wien und in ganz Österreich. Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde unter dem langjährigen Zoo-Direktor Alois Kraus der Schönbrunner Tiergarten mehr und mehr zu einem modernen Zoo.

Öffnungszeiten 2018 Tierpark Wien

Wie die meisten großen Zoos kennt auch der Zoo in Wien keinen Ruhetag. Im Sommer, von April bis September gelten die Öffnungszeiten 9 Uhr bis 18:30. Auch im Rest des Jahres kann man die Tiere ab 9 Uhr morgens anschauen. Wegen der früheren Dunkelheit schließt der Tierpark Schönbrunn aber schon am späten Nachmittag und zwar im November, Dezember und Januar um 16:30, im Februar um 17 Uhr und im Oktober und März und 17:30 (Stand Februar 2018).

Wer nicht durch den ganzen Schönbrunner Tierpark gehen kann oder will, kann mit einer Bimmelbahn (kleiner Zug auf Räder mit mehreren Wagen) durch die Anlage fahren (nur von April bis Oktober, man muss eine extra Fahrkarte kaufen).

Lohnt sich der Besuch?

Der Besuch des Tierparks in Wien lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Manche Tiere sind man sogar im Winter im Gebäudes besser und von einer geringeren Distanz als im großen Freigehege im Sommer. Es gibt insgesamt etwa 700 Tierarten auf der Fläche von 17 Hektar im Zoo Wien zu sehen. Leider waren bei unserem Besuch im März 2017 einige Gebäude wie das Regenwaldhaus wegen der Vogelgrippe geschlossen. Dies ist aber nun unseres Wissens nicht mehr der Fall. Auch das Wüstenhaus außerhalb des Tierparks war aus demselben Grund verständlicherweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Stand der Infos: Anfang Jahr 2018

 

 

 

 

 

 

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